Cerrafine – Brasilien Cerrado | Omni-Roast

Der Name klingt technisch, steckt aber eine ganze Geschichte dahinter: Cerrafine 17/18 setzt sich zusammen aus "Cerrado" – dem Anbaugebiet – und der Siebgröße 17/18, die die Bohnengröße beschreibt. Dahinter verbirgt sich einer der verlässlichsten Klassiker unter den brasilianischen Kaffees.

Das Cerrado-Hochland liegt im Nordwesten von Minas Gerais, Brasiliens größtem Kaffeeanbaugebiet. Die Region punktet mit nährstoffreicher roter Erde ("Terra Roxa"), gleichmäßigen Regenfällen, warmen Tagen und trockenen Wintern – Bedingungen, die gleichmäßig reifende, süße Kirschen begünstigen.

Angebaut wird der Cerrafine 17/18 rund um die Gemeinde Carmo do Paranaíba von der Kooperative CARPEC (Cooperativa Agropecuária de Carmo do Paranaíba). Über 600 Kaffeebauernfamilien haben sich hier zusammengeschlossen, um Ressourcen, Wissen und Marktzugang zu teilen – vom traditionsreichen Familienbetrieb bis zum jungen Start-up in der Kaffeewirtschaft. Die Bäume wachsen auf 900 bis 1.250 Metern Höhe, ein Mikroklima, das für eine gleichmäßige Reifung der Kaffeekirschen sorgt.

Die Bezeichnung "17/18" bezieht sich auf die Siebgröße der grünen Bohnen. Nur Bohnen, die durch ein Sieb mit einer Lochgröße von 17 bzw. 18/64 Zoll fallen, werden dieser Klasse zugeordnet. Größere, gleichmäßigere Bohnen bedeuten in der Regel eine homogenere Röstung – und damit ein saubereres, konsistenteres Tassenprofil.

Geröstet als Medium Roast zeigt der Cerrafine 17/18 sein volles Potenzial: Noten von Milchschokolade und Karamell treffen auf eine feine, nussige Noisette-Note, dazu eine milde Säure und ein runder, vollmundiger Körper. Genau dieses ausgewogene Profil macht ihn zu einem echten Omni-Roast – vielseitig einsetzbar, ohne in eine Richtung zu kippen.

Ob im Vollautomat für den schnellen Alltagskaffee, als kräftiger Espresso aus dem Siebträger oder als klarer, milder Filterkaffee: Der Cerrafine 17/18 passt sich der Zubereitungsart an, ohne seinen Charakter zu verlieren.

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